Logo  
Logo2


SUCHEN HOME SITEMAP MAIL TO
 
Balken Samstag, 17. Juni 2017

Bericht des Teams Ruedi Gysin und Marco Segreff

Samstag, 17. Juni, GliderCup-Flugtag Nr. 3/2017

Da ich für den Abschluss der Umschulung noch zwei Stunden Arcus benötigte, habe ich mich mit FL Marco Segreff zusammen getan und bei der Flugzeugverteilung den Arcus T HB-2470, ‚SQ‘ zugeteilt bekommen.

Nach dem Bereitstellen des Flugzeugs haben wir die Aufgabe angeschaut und verschiedene Taktiken ausgegraben, umgedreht und wieder entsorgt. Klar war für uns, nicht zu früh zu starten, da die Thermik wegen der leichten Bise wahrscheinlich etwas länger auf sich warten lassen würde. Zwei Varianten standen zur Diskussion: Via Zürcher Oberland (ist die Temporary Reserved Area Bachtel-West offen? Wenn nicht, ist da Tiefflug angesagt) oder direkt(er) via Sihlsee, Zug und Lindenberg nach Olten.

Während des Schlepps zeigt sich die Optik Richtung Sihlsee bescheiden, aber nicht hoffnungslos. Immer noch lieber, als den See bei Stäfa mit 1700 m queren. Nach dem Klinken kurz vor dem Start Rieden mit Tempo durch den Start Zylinder und weiter an den Bisenhang. Der zeigt sich aber von der faulen Seite und so gibt es die ersten Kreise über der Sattelegg. Nicht berauschend. Wir entscheiden uns, weiter den verdächtigen Wolken nachzufliegen und via Höhronen weiter zu fliegen. Aufgrund der  Optik gab es nun einen grösseren Schwenker nach Süden. Tatsächlich verhalfen uns mehrere schwache Aufwinde zu etwas mehr Höhe. Nächstes Ziel war nun der Lindenberg, auch wenn die Optik dahin nur noch blau war. Immerhin hatten wir eine sichere Ankunft beim Flugplatz Buttwil vor Augen. Unterwegs kamen ein paar wenige Meter dazu und dann kam der Vorteil zum Tragen, dass ich während meiner eineinhalb Jahre Fliegerei in Buttwil die Gegend und die Hotspots kannte.

Meisterschwanden schenke uns einige Höhenmeter, was uns den Weiterflug ermöglichte. Komfortabel wurde es zwischen Kölliken und Muhen. Nun war es möglich, den Wendepunkt Olten mit „tollen“ 1‘720 m.ü.M. anzufliegen. Nach dem Wendepunkt flogen wir zurück an dieselbe Tankstelle. Einmal füllen bitte...

Die vor uns fliegenden Kollegen hatten bereits schon einiges an Thermik verbraucht, so dass der Zapfhahn eher bescheiden tropfte. Interessant wurde es dann bei Oberkulm. Das gab für uns mit knapp 1‘900 m.ü.M. eine tolle, ungewohnte, beste Tageshöhe. Via Wendepunkt Menziken flogen wir zurück an den Lindenberg. Bis zu den Knonauer Kiesgruben mussten wir etwas Höhe erkämpfen und wieder Hunger leiden. Ein paar Minuten zu frühes Abfliegen und zwei Fehler an der Höhrone kosteten uns insgesamt ca. 300 m Höhe. In etwa jene Höhenmeter, die uns am Ziel Rieden zu viele Punkte Abzug für den möglichen Tagessieg gekostet hat.

Fazit dieses Flugtages:

Ein echt spannender Flugtag mit 'Sauna-Feeling' geht zur Neige. Mit viel Kampf, einem total guten und immer positiven Teamgeist im Cockpit. Ein lehrreicher Flug mit einem tollen Flugzeug. Schön, dass es den GliderCup gibt. Es wird an Tagen erfolgreich geflogen, an denen viele nicht daran glauben, dass sich überhaupt nur schon die Fahrt zum Flugplatz lohnt.

Hier sind die OLC-Details zu unserem Flug.

Und hier sind die per Sa., 17.6.17 aktualisierten Einzel- und Gesamt-Rangliste für die Einsteiger-Gruppe ebenso wie für die Sportgruppe; Einzel-Rangliste, Gesamt-Rangliste.


19.06.2017

Fotos GliderCup von Sa., 17.06.17

 
Footer
Über uns     |      Lageplan     |     Shop     |      Kontakt    |    Impressum

©SchänisSoaring 2014