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Balken Samstag, 06. Mai 2017

Flugtag 1: Schmales Föhnfensterchen genutzt

Samstag, 6. Mai, GliderCup, Flugtag 01/2017

Aufgrund der Wettervorhersagen musste das OK des GliderCup auf die offizielle Ausschreibung einer Flugaufgabe verzichten. Das von ca. 12.00 bis 16.00 Uhr dank leichtem Föhn prognostizierte, fliegbare Fenster wäre zu kurz gewesen, um alle Maschinen sicher und vernünftig in die Luft zu bringen und für alle Teilnehmer gleich faire Bedingungen zu bieten. Dennoch ist es jedem Teilnehmer freigestellt, individuell nach dem Regelwerk der OLC-League einen Flug zu versuchen. Bringt mindestens ein Teilnehmer dabei eine zurückgelegte Flugdistanz von mehr als 50 km zustande, entsteht eine Wertung.

Aber: man kann fast immer segelfliegen!

Genau das war am Samstag, 6. Mai, der Fall. In beiden Teilnehmergruppen, der Einsteiger- und der Sportgruppe haben sich am Morgen auf dem Flugplatz Besatzungen gebildet, die nicht nur gemeinsam einen Flug wagen wollten. Es wurden in beiden Gruppen auch mehr als 50 km geflogen. Die von Roland Hürlimann ausgewerteten Flügen zeigen diese Rangierungen:

Rangliste Einsteiger-Gruppe:



Rangliste Sportgruppe:

Sehr gute Wettervorhersagen.

Die Wetterprognosen haben in diesem Fall beinahe auf die Minute gestimmt. Die letzte Besatzung kam um 13.30 Uhr nach einem Pistenwechsel auf 16 in die Luft und landete kurz vor 16.00 Uhr - eine Viertelstunde später fielen auch bereits die ersten Regentropfen vom Himmel, wenig später schüttete es wie aus Kübeln.

Entsprechend schnell rauschte die Kaltfront herein. Innert weniger als einer Stunde rutschte die Wolkenbasis auf wenige Hundert Meter über Grund herunter, die Sicht wurde unfliegbar.

Flugtaktik.

Die Flugtaktik bestand darin, auf der Südseite des Federispitzes genügend Höhe aufzubauen, um den Leistchamm und dann den Walenstadtberg zu erreichen. Dieser Teil der Churfirsten wird bei schwachen Südwind-Bedingungen unmittelbar von der Luftmasse angeströmt, die vom Gonzen ins Seeztal und teilweise auf den Walensee kanalisiert wird. Was aber auch bedeutet, dass man sich bewusst sein muss, eine Aussenlandung in Walenstadt einzuplanen, sollte diese Theorie nicht funktionieren.

Den Kreten entlang.

Die meisten Besatzungen haben denn auch einen Flug den nach Süden ausgerichteten Kreten der Churfirsten, der Alvierkette und des Prättigau entlang gewählt. Wobei die Bedingungen durchaus schwierig waren, die Steigwerte verlangten teilweise viel Geduld und im Mittelprättigau lag die Wolkenuntergrenzen schon früh unterhalb von 2'500 m.ü.M. und ein Weiterflug in die Region Klosters war schwierig zu bewerkstelligen.

Er kam, sah und siegte.

Am besten hat die Aufgabe unser Gast aus Bad Ragaz gelöst. Nico Jägli ist mit seiner LS-6 extra nach Schänis angereist - er kam, sah und siegte, sozusagen! Herzliche Gratulation allen Teilnehmern zu ihrem Mut und der Zuversicht, trotz schwieriger Vorhersagen einen Flug zu wagen und erfolgreich realisieren.



 
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