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Balken Samstag, 7. Mai 2016

Flugtag 1: Gelungener Auftakt

Stefan Zlot geniesst die hervorragende Thermik.
Tolle Perspektiven aus dem Cockpit des Arcus M, HB-2480.
Heute hatte das Segelfliegerparadies für ein paar Stunden die Türen geöffnet.
Musikalische Unterhaltung mit Glenda & Phil.
Und das war die heute gut getroffene Wetter-/Flug-Distanz-Prognose.

Schneller GliderCup-Flugtag 01/2016

Am Samstag, 7. Mai 2016 haben die Zutaten für ein aussergewöhnlich schmackhaftes Segelflug-Menu ideal gepasst: hohe Labilität, in den Luftschichten über 3'500 M.ü.M. durch eine Isothermie und Inversion vor dem Überschiessen gebremst, etwas Südwind und eine Flugaufgabe entlang der Thermik-Rennbahnen Voralbergs, Tirols und Graubündens.

Zeitiger Start nötig
Die Wettervorhersage (siehe Bildergalerie) kündigte in der Region Vorarlberg, Paznauntal und Unterengadin im Laufe des Nachmittages Ausbreitungen und Schauer an. Bei der gewählten Flugaufabe von rund 312 km musste also auf einen zeitigen Start geachtet werden, um rechtzeitig den Flug abschliessen zu können.

Alle wieder zuhause.
17 Teilnehmer machten sich auf die Strecke 'Durschlegi-Fernsteinsee-Zernez-Durschleg', bis auf drei, die etwas zu spät dran waren, konnten alle Besatzungen die Aufgabe vollenden. Die schnellsten waren mit einem Mittelwert von 120 km/h unterwegs.

Die angetroffenen Segelflugbedingungen waren teilweise hervorragend. Mittlere Steigwerte über drei Meter pro Sekunde keine Seltenheit, teilweise blieb die Variometernadel mit fröhlichem Pfeifen stabil bei über vier Metern pro Sekunde stehen und katapultierte die Segler mehrere Hundert Meter in die Höhe. Die guten Bedingungen wurden gut und vernünftig genutzt, die später Gestarteten zogen einen frühen Abbruch der Aufgabe wegen starken Schauern im Unterengadin einer Aussenlandung in einem engen Alpental vor und glitten rechtzeitig wieder in den heimatlichen Luftraum zurück, so dass abends alle wieder wohlbehalten in Schänis waren.

Innsbrucker Luftraum ohne Stress nutzbar
Viel Betrieb nicht nur in Schänis vor dem Start, sondern dann auch auf der Frequenz von Innsbruck. Der 'Westrüssel' der TMA von LOWI war sehr stark beflogen, trotz hektischem Betrieb blieben die Controller ruhig, freundlich und zwischendurch sogar zu einem Spässchen aufgelegt. Das frühe Rasten der VFR-Ziffern '7000' führte dazu, dass der Controller beim ersten Aufruf sofort eine Freigabe erteilte, ohne grosses Nachfragen nach Position, Absicht usw. Wenn das nur immer so wäre...

Alles auf's Mal
Für etwas mehr Stress sorgte an Bord des Arcus M HB-2480 dafür einige Minuten später im Anflug auf den ersten Wendepunkt-Zylinder das Moving-Map-System. Aus nicht erklärbaren Ursachen war mitten auf der Strecke plötzlich die Flugaufgabe verändert bzw. bis auf den Start- und Zielpunkt verschwunden (vermutlich, weil ich den Start nicht manuell ausgelöst habe - LX Nav muss bei der Nutzerführung unbedingt nochmals nachsitzen).

Zum Glück sind wir da zu zweit geflogen. So konnte ich erstens den Zylinder über dem Wendepunkt Fernsteinsee im Blindflug einigermassen kreuz und quer anfliegen und zweitens in der Luft die Flugaufgabe neu programmieren, während mein Gast Stefan Zlot geflogen ist und den rege benutzten Luftraum kontrollieren konnte. Alleine wäre dieses volle Programm nicht zu bewältigen gewesen. Funkfrequenz abhören, Flugaufgabe im stark schaukelnden Schiff neu programmieren, Fliegen, Hinausschauen usw. Wie auch immer - mit etwas zusätzlichem Flugweg haben wir den Zylinder trotzdem erwischt und die Aufgabe wurde abends bei der Kontrolle als 'deklariert' erkannt.

Musikalische Unterhaltung
Das Briefing und das Nachtessen (aus besonderem Anlass wieder einmal in der lauschigen Werkstatt) rundeten diesen tollen GliderCup-Flugtag ab. Und als 'Chriesi uffem Chueche' spielte zum Schluss des Events die Nachwuchs-Band Glenda und Phil auf.

(Ernst Willi)


08.05.2016

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