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Balken Samstag, 27. Juni 2015

Flugtag 4: Schaueriges FlyIn im tropischen Bad Ragaz.

Seltener Familienausflug: Roland und Armin Hürlimann in einem Arcus.
Fröhliches FlyIn mit Dame in Bad Ragaz: Wibke Abholt wird neuerdings zum Cockpit getragen.
Man kann auch in strömendem Regen irgendwie noch fliegen - wenigstens ein Weilchen.

Zu optimistische Wettervorhersage -
trotz schwieriger Ausgangslage 150 km-Aufgabe ausgeschrieben.

Auch bei diesem GliderCup-Flugtag stellt sich wie bei vielen anderen Ausgaben dieses Jahres morgens die Frage, ob man bei den vorhergesagten Wetterbedingungen überhaupt auf den Flugplatz fahren soll. Mitte Nachmittag sollen bereit aus Nordwesten im Rahmen einer 'schwachen Kaltfront' die 'ersten Schauer' vom Mittelland in die östlichen Voralpen ziehen.

Zwecks Aufpolierung des Punktekontos (es zählen bekanntlich die besten vier von sechs Resultaten für die GliderCup-Gesamtwertung) und weil es einer der letzten Glidercup-Flugtage ist, finden sich diesmal doch einige Besatzungen, die sich auf den Weg machen wollen.

Gerade noch davongekommen.

Einige davon schaffen es, gerade rechtzeitig vor der 'schwachen Kaltfront) in die Luft zu kommen und sich in die Region Prättigau / Churer Rheintal zu flüchten. Manche machen sich angesichts der starken Schauerzellen, die rund zwei Stunden früher als vorhergesagt daherrauschen, schon gar nicht mehr auf den Weg in die tropische Luftmasse, die gerade über der Ostschweiz liegt.

Aussenlandungen en gros.

Letztlich resultiert daraus ein GliderCup-Fly-In in Bad Ragaz. Denn alle, die überhaupt noch in der Luft sind, retten sich vor der schlechten Sicht und dem nassen Downwash auf sicheres Terrain und damit auf den Flugplatz Bad Ragaz. Dieser war bei der morgendlichen Auswahl der Flugaufgabe (Durschlegi-Schweizertor-Lenzerheide-Durschlegi / Aufgabe Nr. 21 aus unserem Aufgabenkatalog) ein zentrales Thema als sicherer Fluchtpunkt bei einsetzenden Niederschlägen - was ja offensichtlich bestens funktionierte. Immerhin haben einige den ersten und eine Besatzung auch den zweiten Wendepunkt erreicht. Umrundet hat indessen niemand.

Bei der Besatzung der DG 1000, die extra ihren Flieger zum Start des GliderCup Flugtages nach Schänis überflogen haben, entschuldigen wir uns. Der Einfachheit halber kommen wir nächstes Mal gleich von Anfang an alle zusammen nach Ragaz.

Erstaunlich, wie man sich in der Luft halten kann.

Lehrreich war der Flug aber trotzdem. Denn so konnten wir alle das Talwindsystem des Churer Rheintales und das Westwindsystem im Höhenband über 1'500 M.ü.M. in Prättigau und Landwassertal ausgiebig durchtesten. Die Flugtaktik, hoch über die Fideriser Heuberge und die Ost-West-Krete zwischen Weissflugjoch und dem Stäzer Horn in den Raum Lenzerheide zu gelangen, hat am besten funktoniert - und wäre auch beinahe aufgegangen, wären da nicht plötzlich diese grossen Schauerzellen zwischen Chur und dem Zielflugplatz in Schänis im Weg gewesen.

Persönlich konnten Ruedi Gysin und ich einmal in Ruhe eine Stunde lang die Churer Altstadt geruhsam in einem dünnen Aufwindchen über der Brambrüesch-Seilbahn ganz aus der Nähe studieren. Jetzt kennen wir auch da endlich jede Gasse...

(OK Glidercup, Ernst Willi)

 

Rangliste vom 27.6.2015:

und hier noch die Gesamtrangliste nach vier Flugtagen:


29.06.2015

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