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Balken Samstag, 16. Mai 2015

Flugtag 2: Dank Optimismus doch eine Wertung.

Bis um die Mittagszeit bleiben die Wetterbedingungen für Streckenflüge unfliegbar.
Startvorbereitung der 'Optimisten-Klasse' um ca. 13.30 Uhr.
Der erste Teil der Flugaufgabe wird von dem meisten mit einem Schlepp deutlich über die Wolkenbasis bewältigt.
Auch später am Nachmittag bleibt die Wolkenbasis tief - Segelflug ist da allerdings kein Problem mehr, sofern man sich vorsichtig fortbewegt.

Die Wetteroptik präsentiert sich an diesem Mai-Samstag ähnlich wie üblicherweise Mitte November. Tiefhängende Schichtbewölkung, eine schlechte Sicht, sehr viel Feuchtigkeit, kaum Wind. Die Mehrheit der Prognosen sieht trotzdem ein ca. dreistündiges, fliegbares Fenster, bei allerdings sehr tiefer Basis, vorher. Nach eingehender Wetterberatung entscheidet das OK, trotz der um diesen Zeitpunkt unfliegbaren Bedingungen, doch eine Aufgabe auszuschreiben, die im besten Teil des vorhergesagt, fliegbaren Wetterfensters bleibt, aber an möglichst vielen Flugplätzen vorbeiführt und damit das Aussenlanderisiko mindert.

Alle finden einen Sitzplatz.
Die tiefhängende Bewölkung holt an diesem Samstag für einmal nur wenige TeilnehmerInnen aus dem Bett und auf den Flugplatz - die Verteilung der Doppelsitzer-Plätze ist entsprechend einfach, viele Flugzeuge bleiben heute in der Halle, jeder Teilnehmer findet einen begleitenden Streckenpiloten.

Prognose stimmt.
Bis um die Mittagszeit ist an einen Start für einen Streckenflug definitiv nicht zu denken. Die meisten montieren statt ihrer Flugzeuge die Winterjacke. Wolfang überlegt sich bereits eine Änderung der Speisekarte mit Glühwein und Fondue - da bessern sich nach 12.00 Uhr die Bedingungen markant. Die Basis bleibt zwar weiterhin tief, die Feuchtigkeit löst sich trotz des angekündigten Hochdruckausläufers nur teilweise auf - aber man kann fliegen.

Wie in der Waschküche.
Bis um 14.00 Uhr sind alle in der Luft. Die Wettbewerbs-Taktik für die Flugaufgabe Rieden-Bachtel-Bettwil (Katalog-Aufgabe Nr. 13) ist für die meisten einfach: Das vorhandene Höhenband mit einem Schlepp bis zuoberst nutzen, den den Abflugpunkt Rieden und den ersten Wendepunkt am Bachtel zwischen den Wolken und dem kontrollierten Luftraum finden, den Wendepunkt-Zylinder anschneiden und dann unverzüglich nach Nordwesten gleiten, bis man in der Region Hombrechtikon bei ca. 1200 M.ü.M. endlich unter die Wolkenbasis gelangt und erste Aufwinde findet.

Leider kann man da bis maximal 1'350 M.ü.M. steigen, was für die See-Querung sehr wenig ist. Die meisten entscheiden sich an dieser Stelle vorsichtigerweise für einen Abbruch der Aufgabe, wechseln die Flugtaktik und versuchen, über die OLC-Liga-Wertung in der Region zwischen Zürichsee und Schänis möglichst viele Kilometer zu sammeln und so doch zu GliderCup-Punkten zu kommen.

Ruedi Gysin arbeitet sich mit CoPi Ernst Willi bis in die Region Hausen am Albis vor, allerdings ist dort die Waschküchen-Luft noch feuchter und die Basis dermassen tief, dass sie sich dort für eine Sicherheits-Landung entscheiden - die Höhe für einen sicheren Start des Hilfmotores wäre zu gering gewesen.

Die Hausener empfangen die beiden sehr freundlich und helfen ihnen, trotz einer kleinen Warteschlange am Start, den schweren Vogel durch die matschige Wiese beim Pistenkopf rasch wieder in die Luft zu bekommen.

Schmales Höhenband.
Generell gilt, dass die nutzbare Höhen-Marge den ganzen Tag über sehr eng bleibt. Man kann sich nur sehr vorsichtig fortbewegen, mit 300 verbrauchten Höhenmetern befindet man sich bereits nach kurzer Zeit wieder nahe am Boden, der Aktionsradius wird dadurch stark entsprechend eingeschränkt - der Entscheidungs-Rhythmus ist hoch und Wagnisse werden rasch bestraft, wenn man nicht gleich wieder Anschluss findet und das Höhenpolster wieder etwas ausweiten kann. Trotzdem werden an diesem Flugtag erstaunlich viele Kilometer geflogen, eine Wertung für den GliderCup kommt problemlos zustande.

Rangliste vom 16.5.2015:

(OK GliderCup)


16.05.2015

Foto-Galerie

16.05.2015

Wetter-Informationen zum GliderCup-Flugtag

 
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