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Balken Samstag, 13. Juni 2015

Auf dem Highspeed-Trip nach Klosters

An der Südwand der Schesaplana erwartet uns traumhaftes Steigen - auch im Geradeausflug
Armin strahlt über den unerwartet geschenkten, tollen Flugtag

Trotz mieser Vorhersagen - ein toller Flugtag.

Der älteste Glarner hat uns am GliderCup-Flugtag Nummer 4 dieses Jahres gerettet. Er hat nämlich die schon morgens verbreitete Stratusbewölkung ebenso vertrieben wie die für den Nachmittag vorhergesagten Schauer und Gewitter und hat erst noch für sehr gute Segelflugbedingungen mit unglaublich hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten gesorgt. Alle, die sich morgens zuhause im Bett wegen der schlechten Optik und der noch schlechteren Vorhersage nochmals gedreht haben, dürfen sich über einen verpassten Flugtag ärgern. Das OK entschloss sich trotz kaum auswertbarer Prognosen optimistisch für die Aufgabe 'Durschlegi – Madrisa – Sargans – Durschlegi' - und wurde voll belohnt.


Ab 11.00 kamen statt zunehmender Bewölkung Aufhellungen. Die ersten Teams starteten Richtung Schänner und hofften auf etwas Thermik oder Südwind.

 

Roland Hürlimann berichtet von folgendem Erlebnis:

Mit knapp 2'400 Meter lassen wir über dem Schänner wir den Bravo los. Direkter Abflug Durschlegi an die Churfirsten. Beim Anflug waren die Wolken auf der Südseite höher als auf der Nordseite. Ein gutes Zeichen. Die Churfirsten tragen sehr gut und am Sichelcham sind wir schon auf 2'500 Meter. Vorsichtiger Vorflug Richtung Alvier und Gonzen.  Am Gonzen stiegen wir wieder auf 2'500 Meter, da TW (Urs Isler) sich mit 2'200 Meter im Anflug auf den Falknis meldete. Anflug Falknis wie immer mit viel Sinken. Erst an der Wand stieg es wieder gut, sodass wir über den Sattel Richtung Schesaplana fliegen konnten. Schesaplana super von 2'400 bis 2'800 Meter im Gradeausflug. Die Schatten der Wolken wanderten im Schnee gut sichtbar Richtung Norden. Route weiter über Drusenfluh Sulzfluh nach Madrisa. An der Madrisa treffen wir auf eine DG500, welche versucht, Höhe zu machen.

Wir entschlossen uns, erst den Wendepunkt zu holen und stiegen dabei laufend bis auf 2'800 Meter. Rückflug umgekehrt, Auch den Wendepunkt Sargans durften wir nicht vergessen. Geschwindigkeiten ca. 150 km/h. Ankunftshöhe Durschlegi ca. 2'100 Meter. Und weil es so schön war, machten wir uns gleich nochmals auf eine zweite Runde. Churfirsten Anflug 1'900 Meter, Steigen mit 130km/h bis Alvier 2'550 Meter, dann direkt an Falknis, ohne Kreis über den Sattel beim Falknis. Mit 150 km/h an die Schesaplana, Drusenfluh. Um die Geschwindigkeit zu optimieren, lassen wir die Sulzfluh weg und fliegen direkt an die Madrisa. Ankunft auf 2'700 Meter. Und zurück nicht mehr unter 150 km/h. Klappenstellen S und Trimmung vorne am Anschlag Richtung Drusenfluh, Schesaplana und über den Falknis, wegen den Turbulenzen im grünen Bereich. Dann geht es mit Vollgas Richtung Durschlegi. Diesmal fliegen wir runter bis auf 1500 Meter und sind nach der Durschlegi in der warmen Suppe. Eine Stunde lang versuchten wir, wieder hoch zu kommen - aber die Warmluft würgte jede Termik ab. So landeten wir nach drei Stunden wieder in Schänis mit grossem Durst.

Zweimal Durschlegi - Madrisa in zwei Stunden fliegt man nicht alle Tage oder?
Fazit: die beste Meteorologie ist, auf den Flugplatz zu fahren.

 

Tages-Rangliste vom 13.6.2015:

 

Gesamtrangliste nach Flugtag 4 / 2015:

 

(OK GliderCup)


14.06.2015

Fotogalerie vom GliderCup-Flugtag 4 von Sa., 13.6.2015

 
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