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Balken Flugtag 5 / Sa., 28.6.
Roland Hürlimann zirkelt den Arcus M tief über dem Malbun in einem schwierig zentrierbaren Aufwind auf komfortablere Höhen.

Wieder zu vorsichtig:

GliderCup als unfreiwillige Fluglehrer-Weiterbildung
und Training mit der Junioren-Nationalmannschaft.


Dieses Jahr haben wir mit unseren vorsichtigen Aufgaben-Ausschreibungen nun bereits das zweite Mal einen fliegbaren Tag 'verpasst'. Obwohl wir den Entscheid, eine Aufgabe auszuschreiben oder abzusagen, bis Freitagmorgen hinausgezögert haben, lagen wir erneut etwas daneben. Die angekündigte Kaltfront mit eingelagerten Gewittern wurde vom vorher auffrischenden Föhn regelrecht weggedrückt und hat unsere Region fast komplett von Niederschlägen verschont. Die Glarner bezeichnen diese Wetter-Situation mit dem zweitältesten Glarner (noch hinter dem 'Neid' plaziert) zutreffend als 'dr Füüh isch trochä hei...'.

Einen Tag vor dem Start standen wir also vor einer etwas anspruchsvollen Wetterlage für das ganze GliderCup-Feld. Wir haben uns vorgestellt, was passiert, wenn wir 15 Flieger im Südwestwind hängen haben, dann schnell die Front mit starken Schauern, Böen und Gewittern anrauscht und alle gleichzeitig sauber bei schwierigen Windverhältnissen zu Boden und dann sofort in den Hangar müssten - und haben vorsichtigerweise keine Aufgabe ausgeschrieben - was nachträglich betrachtet zu pessimistisch gewesen ist.

Trotzdem versammeln sich am Samstagmorgen bei komplett windstillen Verhältnissen ein paar Unentwegte, die ein möglicherweise fliegbares Fenster in der angekündigten Südwest-Wind-Lage finden wollen. Eigentlich handelt es sich genau betrachtet, um das OK des GliderCups, das sich da trifft (also alle, die für den GliderCup eigentlich immer da sein müssen). Und weil sonst niemand so recht an Fliegen glaubt, schnallen wir uns eben die vorhandenen Doppelsitzer gemeinsam an und gehen für einmal paarweise zusammen in die Luft. Eine hohe Konzentration von Know How auf engem Raum ist die Folge oder 'unfreiwillige Fluglehrer-Weiterbildung im Streckenflug' könnte man dem auch sagen.

Heraus kommen ein paar schnelle Flüge zwischen 200 und 300 Kilometer durch das Prättigau und Vorarlberg. Die fliegbare Wettergrenze liegt im Westen in den zentralschweizer Voralpen und in der Region Paznaun / Unterengadin. Da gleichzeitig Beat Straub und seine Junioren-Nationalmannschaft bei uns ein Trainings-Weekend durchführen, dürfen wir uns für einmal an den schnellen Jungs messen, die an internationalen und nationalen Wettbewerben seit vergangenem Jahr für eine gehörige Durchlüftung der Ranglisten sorgen. Sie haben unseren 'Südwindklassiker' als Aufgabe erhalten: Durchschlegi-Madrisa-Durschlegi und absolvieren diese Strecke wie gewohnt schnell, teilweise ohne einen einzigen Kreis, indem sie einfach die von einem schwachen Südwest angeströmten Hänge bis hinauf ins Prättigau im Geradeausflug nutzen, um einen schnellen Speed zu erreichen.

Für den GliderCup ist damit sicher wieder eine weitere Wertung zustande gekommen, alle Besatzungen haben die Kriterien einer Wertung nach OLC-League-Modus erfüllt. Nebenan findest Du die aktuellen Angaben, beim Drauf-Clicken werden sie sogar lesbar...

Hier findest Du alle am Samstag, 28.6.14 ab Schänis gemachten Flüge.

(für das OK: Ernst Willi)

Bildergalerie und Wetterkarten

 
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