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Balken Flugtag 2 / Sa., 17.5.

Flugtag 2 /17.5.2014 / 23 Teilnehmer und Besuch des Uetlibergs.

Fritz Stingelin gewinnt den Preis der weitesten Anreise: er kommt jeweils aus Istanbul nach Schänis.
Bestaunen das gut gefüllte Arcus-T-Instrumentenbrett: Martin Jud/Koni Wandeler.
Die Flugaufgabe passte ideal zum Wetter. Besuch der Stadt Zürich.
Dem langen Hang entlang zum Albis und an den Uetliberg.
Blick auf das Zürcher Seebecken.
Am Etzel und an der Hohen Rohne wird für die Querung an den Albis nochmals maximale Höhe aufgebaut, je nach Tageszeit teilweise komplett im Schatten.

Es war für das OK an diesem Samstag nicht einfach, für den zweiten GliderCup-Flugtag des Jahres und für den Startort Schänis aufgrund der aktuellen Wetteroptik und der Wetter-Prognosen, für ein grosses und heterogenes Teilnehmerfeld eine fliegbare Aufgabe in passender Länge zu finden - die wir beim GliderCup nicht schon öfters geflogen wären. Die schwierigste Frage war, ob die angekündigte Bisenströmung trotz zu dem Zeitpunkt fehlenden Anzeichen tatsächlich anzutreffen sein würde.

Nach dem detaillierten Briefing über sichere Taktik und die vorhandenen Landemöglichkeiten an der Pfnüselküste wagten sich kurz nach Mittag die ersten Besatzungen an die Aufgabe mit der Nr. 15 - Weesen-Uetliberg-Bennau-Weesen. Wie in der Wetterprognose angekündigt, war die erste Hürde, den Startzylinder beim Gäsi in Weesen hoch genug zu erwischen, um nach einem längeren Gleitflug im Raum Etzel die ersten Hangaufwinde, kombiniert mit Thermik zu erreichen.

Vorsichtig in ungewohntes Gelände.

Danach klappte für die meisten der Flug in die etwas ungewohnte Region sehr gut, an der Albiskette zeigten Gleitschirme und andere Segelflieger, dass man auch dort von der Bise profitieren konnte und über dem Albispass stand fast den ganzen Tag über ein zuverlässiger und teilweise starker Aufwind, der es sicher ermöglichte, den ersten Wendepunkt am Uetliberg-Gipfel knapp vor der Klotener CTR zu umrunden. Die zweite Wende bei Bennau war zumeist das kleinere Problem, wer vorsichtig an den Rückflug ging, erreichte auch den Handwind an der Hohen Rohne wieder und damit den Einstieg an den Bisenhang, der half, den zweiten Wendepunkt im Lee der Hohen Rohne zu erwischen und danach mit mehr oder weniger Wettkampfgeist dem Hang entlang nach Weesen in den Ziel-Zylinder zu gelangen.

Nur wer wenig kreist, ist schnell...

Die effizienteste Taktik fand an diesem Samstag Markus von der Crone mit seinem Gast Markus Bohren. Die beiden wählten einen möglichst hohen Abflugpunkt in Weesen, flogen kreislos den Bisen-Hang entlang bis tief an den Albis, nutzten dort das Hangwindsystem, um auf dem Rückweg am Albispass den erwähnten, starken Aufwind für den Rückflug möglichst hoch hinauf auszuwinden, um praktisch kreislos den Rest der Strecke zu durchfliegen. Entsprechend hoch war bei diesen wenigen aber effizienten Kletter-Phasen die erreichte Durchschnittsgeschwindigkeit. Mit knapp 100 km/h erflogen sich die beiden den ersten Rang. Und alle haben beim Zusehen gelernt, wie man effizient und scheinbar locker, aber dafür der richtigen Strategie am schnellsten um alle Ecken kommt. Kompliment!

Alle Aussenlandungen auf einem ordentlichen Flugplatz.

Die wenigen Aussenlandungen des Tages fanden ausnahmslos auf dem Flugplatz Wangen-Lachen statt, wo die ungewohnte Segelflieger-Versammlung die Attraktion des Tages war. So kam auch unser Schlepp-Pilot wieder einmal zu einer Rückhol-Landung auf unserem Nachbarplatz. Auch an die Aussenlander ein Kompliment für den frühzeitigen Entscheid für die Landung auf einem sicheren Flugplatz.

Danke an Zürich-Info.

Dass wir mit der ganzen Truppe unbelastet von der komplexen Zürcher Luftraum-Struktur die an diesem Tag maximal ausfliegbare Höhe nutzen konnten, verdanken wir Zürich-Info und ihrem grosszügigen Öffnen des Luftraumes Albis. Auch das ist ein aktiver Beitrag an die Sicherheit, wenn man damit eine vorsichtige Routen- und Höhenwahl ermöglicht und Aussenlandungen vermeiden hilft. - Also geht ein kräftiges Dankeschön diesmal an die Zürcher Controller!

Buffet und Stories à discrétion...

Den Tag abgeschlossen hat das kombinierte Nachtessen-Debriefing wieder mit einen feinen Essen in der umgenutzten Werkstatt - wie zu den Gründerzeiten des Glider Cup - untermalt von spannenden Geschichten, kleineren und grösseren Abenteuern der Teilnehmer an diesem GliderCup-Flugtag, an dem wohl kaum jemand von sich aus auf die Idee gekommen wäre, dem Wahrzeichen über der Stadt Zürich einen Besuch abzustatten.

Und besonders erfreulich: alle angemeldeten Teilnehmer sind zu einem spannenden Flugerlebnis gekommen - alle haben einen Sitzplatz gekriegt - vor allem dank jenen Streckenpiloten, welche die Aufgabe bei unterschiedlichen Bedingungen gleich zweimal geflogen sind.

 

 

(OK GliderCup)

Foto-Galerie vom GliderCup-Flugtag 2 / Sa., 17.5.2014

Wetter-Informationen vom GliderCup-Flugtag 2 / Sa., 17.5.2014


 
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