Piloten-Briefing
Daniel Murer informiert über die Wetterbedingungen. Das Tiefdruck-Gebiet
verschiebt sich nach Mittel-Italien. Das Hochdruck-Gebiet bleibt
schwach. Vorteil dieser Entwicklung ist, dass die Luft langsam abtrocknet,
Vorteil ist, dass die Subsidenz nicht so stark ausgeprägt sein
wird und weniger Ausbreitungen zu befürchten sind.
Das Mittelland wird zögerlich abrocknen, die Ostalpen weisen
aber bereits eine gute Einstrahlung auf. Im Mittelland rechnet Daniel
Murer mit einer Basis von 1'600 Meter, in den Voralpen mit 2'200
Metern, in den Alpen mit bis zu 2'700 Metern. In den unteren Luftschichten
muss mit Bise von 10 bis 15 Knoten gerechnet werden, die vorhandene
Thermik dürfte hier davon etwas zerrissen werden. In den oberen
Luftschichten erwartet er hingegen auf 3'000 Metern Südostwind.
Für den späteren Nachmittag sollten sich die Thermik-Bedingungen
besser entwickeln, entlang der Voralpen muss aber auch mit lokalen
Schauerzellen gerechnet werden.
Urs Isler stellt die Aufgaben für den heutigen Tag vor. Es
ist ein Vieleck um drei Wendepunkte, Madrisa, Rothenthurm und Reichenburg.
Abflugpunkt ist die Durschlegi bei Amden. Sollten sich die Bedingungen
nicht wie erwartet entwickeln, würde kurzfristig auf eine AAT-Aufgabe
gewechselt. Mit den Lufträumen ist heute kaum ein Problem zu
erwarten, MIL-OFF erlaubt den problemlosen Durchflug der Zonen in
Emmen, Alpnach, Buochs, Meiringen usw.
Auf 12.00 Uhr wird Starbereitschaft erstellt.
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